Revolution, dope, guns, fucking in the streets.

Gestern zum wiederholten Male gepflegtes Abspacken in der Stadtmitte, wobei ich unerfreulicherweise feststellen musste, dass dreizehn Notenpunkte in Französisch Kommunikationsprobleme nicht beseitigen können. Was mich allerdings nicht sonderlich enttäuscht, sondern lediglich die Überflüssigkeit dieser Sprache verdeutlicht, denn 'Nein' kann man glücklicherweise auch als Taubstummer in Perfektion äußern. Äußerst (nur zwei Buchstaben unterscheiden 'äußern' von 'äußerst'. Beinahe eine Anapher, aber kein Antonym) passend war wiederum das Timing des jungfräulichen DJs, als er sich entschloss, Prodigy aufzulegen, sodass ich mit Diani und Elisa hingebungsvoll absteppen könnte, während uns ein Kahlköpfiger erschreckte.

Mich dürstet nach Veränderung, weswegen ich mit einem schwarzen Müllbeutel mein Zimmer durchforsten und aufräumen werde. Dabei höre ich 'Alice' von Tom Waits, das in mir den intensiven Wunsch auslöst, mit hochhackigen Schuhen, Bleistifrock, roten Lippen, Wasserwellen im Haar, einer Zigarette, einem Buch und mit Addl in einem verrauchten Café zu sitzen und über verschiedene Weinsorten zu sprechen. Und das, obwohl ich bei Tom Waits unwillkürlich an Herrn Laier denken muss.

Verfassung: Jazzig.
Musik: Tom Waits - Alice
Getan: Romeo geküsst
Zu tun: Veränderung!
12.4.09 20:27
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Diana (13.4.09 15:20)
Pimmelfrau!

Tihi. Der Abend war wirklich klasse. Wiederholung hoffentlich in zwei Wochen. Oder nächste Woche, wenn wir da nicht nach Bonn fahren. Ma schaun.
Tom Waits, d'accord. Aber Alice? I mean hello?


Sani Super / Website (14.4.09 01:53)
Aufräumen, hein?
Witz. :D

Wohl dem Mann, der seine Jugend nutzt!

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